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Fernsehen der SDR

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1

Samstag, 5. September 2015, 11:41

Ansprache des Staatsratsvorsitzenden Erich Bonecker (02.09.2015)

Kurz nach 21:30 Uhr, der besten Sendezeit im schwyzerischen Fernsehen, weil im ersten Programm meist Spielfilme aus dem Ausland gezeigt und im zweiten Programm eine Ausgabe des Aktuellen Fernrohrs ausgestrahlt wird, kündigt eine reizende Dame eine außerordentliche Fernsehansprache des Partei- und Staatschefs Erich Bonecker an: "Um auf die jüngsten Ereignisse auf unserem Kontinent und den faschistischen wie völkerrechtswidrigen Angriff des Kaiserreiches Dreibürgen auf das Gebiet der Schwyzerischen Demokratischen Republik zu antworten, spricht nun Erich Bonecker, Vorsitzender des Staatsrates der Schwyzerischen Demokratischen Republik und Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei." Daraufhin erscheint Bonecker an einem Schreibtisch, auf dem ein Mikrofon steht. Im Hintergrund steht zur Linken eine rote Fahne und zur Rechten die Flagge der SDR. Am rechts oberen Rand des Fernsehbildschirms wird eine Friedenstaube eingeblendet.



Sehr verehrte Bürgerinnen und Bürger der Schwyzerischen Demokratischen Republik, werte Angehörige der Streitkräfte unserer Republik, Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde,

mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die staatlichen Organe der Schwyzerischen Demokratischen Republik sowie alle Abteilungen unserer sozialistischen Partei den Verlauf der faschistischen und imperialistischen Aggression des Kaiserreiches Dreibürgen. Einheiten der dreibürgischen Streitkräfte verletzten vor wenigen Tagen unsere Staatsgrenzen und attackierten unsere Soldatinnen und Soldaten, die damit beauftragt waren, unseren Luftraum vor Feinden zu schützen. Wenig später erreichte uns die Nachricht, dass das Kernkraftwerk Calle im Bezirk Treburg attackiert worden war. Bei diesem Angriff verstarben zehn Werktätige, die mit der Wartung der Anlage beauftragt waren. Zwanzig Bürgerinnen und Bürger der Schwyzerischen Demokratischen Republik wurden verletzt. Infolge der faschistischen Attacke wurden wichtige Anlagen des Kernkraftwerkes Calle beschädigt, wodurch die Eröffnung und Inbetriebnahme um einige Monate verschoben werden musste.

Die Rechtfertigung des dreibürgischen Militärs, die Schwyzerische Demokratische Republik habe angestrebt, einsetzbare Nuklearwaffen herzustellen, ist ein Am­men­mär­chen und gleichzeitig die Beleidigung von fünfundzwanzig Millionen Bürgerinnen und Bürger unseres sozialistischen Vaterlandes. Zu keinem Zeitpunkt hat die Schwyzerische Demokratische Republik die Herstellung von Nuklearwaffen angestrebt oder durchgeführt. Ich persönlich rief die Weltgemeinschaft in meiner Rede auf dem III. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei zum wiederholten Male dazu auf, Nuklearwaffen aller Art zu verbieten und existente zu vernichten. Dass das Kaiserreich Dreibürgen, das selbst über etliche Exemplare dieser unmenschlichen Waffen verfügt, die Schwyzerische Demokratische Republik daraufhin unter einem grotesken und jämmerlichen Vorwand angreift, kann allenfalls zynisch sein.

Zur Stunde befinden sich Experten verschiedener Staaten in der Schwyzerischen Demokratischen Republik, die unsere Einrichtungen zur Gewinnung von Atomstrom besichtigen und am Ende ihrer Reise feststellen werden, dass die Schwyzerische Demokratische Republik zu keinem Zeitpunkt ihres Bestehens an die Herstellung von Nuklearwaffen gedacht hat.

Der Angriff des Kaiserreiches Dreibürgen auf die Schwyzerische Demokratische Republik war völkerrechtswidrig und muss bestraft werden. Das Medianische Imperium, der Freistaat Fuchsen, die Adelsrepublik Anturien, die Androische Föderation und selbstredend unser Bruderstaat, die Zedarische Sozialistische Volksrepublik reagierten und verurteilten den faschistischen Angriff auf unsere Republik. Die Weltöffentlichkeit muss sich den Großmachtbestrebungen Dreibürgens entschlossen und zielbewusst entgegenstellen. Ansonsten wird diese militaristische Diktaturen das Selbstbestimmungsrecht weiterer Völker mit Füßen treten und den Frieden auf der Welt dauerhaft stören.

Die Schwyzerische Demokratische Republik ist ein starker Staat. Wer seine Grenzen verletzt, muss mit den Konsequenzen rechnen. Viele der dreibürgischen Lufteinheiten, die unsere Grenze passierten, spürten diese Losung.

Meine sehr verehrten Bürgerinnen und Bürger der Schwyzerischen Demokratischen Republik,

unser antifaschistische Kampf wird mit allen Mitteln fortgeführt werden. Keine Waffe, keine Pickelhaube dieser Welt wird die Kraft besitzen, um den Willen und die Sehnsucht des schwyzerischen Volkes nach einer friedlichen und von Nuklearwaffen befreiten Welt beenden oder schwächen können. In Anbetracht dieser Weltlage gibt die Schwyzerische Demokratische Republik bekannt, einem Völkerbund erst dann beizutreten, wenn bindende Gremien geschafft werden, um völkerrechtswidrige Angriffe zu verhindern und zu bestrafen. Wenn die Weltgemeinschaft die aggressive Haltung und den unmenschlichen wie rechtsfreien Militarismus des Kaiserreiches Dreibürgen willentlich übersieht und die Rufe nach Frieden und Völkerverständigung überhört, so wird die Schwyzerische Demokratische Republik kein Teil eines heuchlerischen Völkerbundes werden. Ein Völkerbund, der militaristische und das Völkerrecht missachtende Staaten wie das Kaiserreich Dreibürgen nicht in die Schranken weist, wird nicht überleben können.

Wir trauern in diesen Tagen um die Bürgerinnen und Bürger, die dem dreibürgischen Faschismus und der dreibürgischen Kriegslust zu Opfer fielen. Wir werden ihr Vermächtnis auf unseren Schultern tragen und unsere Republik vor den schwarz-weißen Klauen der dreibürgischen Militärs verteidigen. Der Staatsrat der Schwyzerischen Demokratischen Republik wird eine einwöchige Staatstrauer ausrufen. Der Grenzschutz im Osten wird weiter erhöht werden.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Nieder der Kriegstreiberei! Es lebe der Frieden!

2

Samstag, 5. September 2015, 12:12

schaut zu

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mischa Solowjow« (5. September 2015, 14:08)


Herbert Köhler

Minister für Inneres

Beiträge: 2 713

Wohnort: Martinsthal

Beruf: Politiker

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3

Sonntag, 6. September 2015, 00:19

Sitzt vor dem Fernsehgerät und schaut sich die Rede an
:applaus:
Herbert Köhler
Staatsminister des Inneren
Mitglied des Politbüros des ZK der SEP
Avatar: Bundesarchiv, Bild 183-N0523-302 / Hesse, Rudolf / CC-BY-SA

Johannes Fallois

Staatsbürger der SDR

Beiträge: 114

Wohnort: Martinsthal

Beruf: Funktionär

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4

Sonntag, 6. September 2015, 14:12

:applaus:
Johannes "Jo" Fallois
Vorsitzender des Ministerrates
Mitglied des Politbüros des ZK der SEP
Mitglied der Volkskammer

Winfried Behlemann

Freie Sozialistische Jugend!

Beiträge: 58

Wohnort: Martinsthal

Beruf: Politiker

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5

Mittwoch, 9. September 2015, 20:43

Den Aussagen des Genossen Staatsratsvorsitzenden kann man sich nur anschließen. Seit Jahren rufen wir die Welt dazu auf, Atomwaffen zu verbieten. Wie dumm muss es dann sein, ausgerechnet uns vorzuwerfen, welche herzustellen?
Winfried Behlemann
Erster Sekretär des Zentralrates der Freien Sozialistischen Jugend
Mitglied des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei

Avatar: Bundesarchiv, Bild 183-1983-0506-400 / CC-BY-SA

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