Schwyzerische Demokratische Republik

 Schwyzerische Geschichte

Die SDR besitzt eine sehr lange Geschichte. Auf der heutigen Staatsfläche existierten im Mittelalter Hunderte von unabhängige Kleinstaaten. Erst im Jahr 1879 äußerten sich erste Herrscher zur Situation im schwyzerischen Kulturkreis. Die Nation müsse sich endlich vereinigen, sagte Johann-Gustav von Perlburg bei einer Tagung im Süden des Schwyzer Gebietes. Immer mehr Menschen forderten eine gemeinsame Wirtschaftszone und eine Verfassung, die die Grundlage der Schwyzer Einheit sein sollte. Die Kleinstaaten, die immer mehr an Bedeutung verloren, waren vorerst nicht für die Umsetzung dieser Forderungen, mussten sich der Idee aber annähern, da Druck von unten drohte. 1885 einigte man sich auf eine Verfassung, 1889 wurden die Grenzen zwischen den Kleinstaaten geöffnet, um der Wirtschaft mehr Spielraum zu schenken. Die vollständige Einigung gelang aber aus diversen politischen Gründen nicht. 1909 änderte sich das. Planungen zur Gründung eines Schwyzerischen Reiches wurden veröffentlicht, welche dazu führten, dass diskutiert wurde, welche Politik in Zukunft Vorrang haben sollte. Diese wird in verschiedenen Büchern zur schwyzerischen Geschichte auch "Kampf der Ideologien" genannt. Dieser monatelange Kampf hatte fatale Folgen.

Der Schwyzerische Bürgerkrieg in den Jahren 1911 und 1912, der mehreren Tausend Menschen das Leben gekostet hatte, sorgte dafür, dass das gesamte Land, das in der Wirtschaft einen beachtlichen Fortschritt aufwies, verwüstet wurde. Der Krieg endete mit dem Sieg der Schwyzerischen Nationalfront (SNF) gegen das Sozialistische Bund Schwyz (SBS). Am 5.September 1912 wurde die Schwyzerische Republik gegründet. Nationaler Liberalismus war der Ziel des neuen Staates. Dieses Ziel wurde erreicht. Das Land verzeichnete einen enormen Wirtschaftswachstum, das Land wurde größtenteils aufgebaut. Im Jahr 1934 fanden trotz der intakten Demokratie erste Proteste statt. Links gerichtete Bürger forderten mehr soziale Gerechtigkeit und extrem hohe Steuern für Reiche. Die liberale Regierung beachtete die Volksmengen, die sich von Woche zu Woche vergrößerten, nicht. Die Schlucht zwischen arm und reich wurde immer tiefer, Preise für Lebensmittel waren für viele Menschen zu hoch. Im April 1935 brach die Schwyzerische Revolution aus. Bürger der unteren Einkommensklasse legten die Arbeit nieder und gingen auf die Straßen. Der Sozialistische Bund Schwyz spielte auch eine entscheidende Rolle: Ihre Mitglieder stürmten das Regierungsviertel und nahmen unter anderem den Regierungschef Karl Hempeller fest.

Am 3.Mai 1935 wurde das Parlament der Schyzerischen Republik aufgelöst und somit auch die Regierung offiziell abgesetzt. Die Sozialisten feierten einen riesigen Sieg. Die Verfassung der Schwyzerischen Republik wurde mit der Unterstützung der regionalen Führungsgruppen geändert. Somit wurde die Schwyzerische Demokratische Republik geschaffen. Am 14.Mai 1935 hat Alfons Demlerg, der Vorsitzende des SBS, in Martinsthal den Sozialismus ausgerufen. Euphorisch glaubten alle politischen Gruppen von nun an an die Vorteile, die der Sozialismus mit sich bringt. Unternehmen wurden verstaatlicht, Planwirtschaft wurde eingeführt. Privates Eigentum wurde fast vollständig verboten. Die ersten freien Wahlen zur Ermittlung der Sitze in der Volksversammlung der SDR fanden im Jahre 1938 statt: Die Sozialisten siegten klar überlegen. Das kleinere Wirtschaftswachstum und die Beschuldigung, der Sozialistische Bund Schwyz habe das Wahlergebnis gefälscht, konnten nicht die Wiedereinführung der freien Marktwirtschaft ermöglichen. Das Volk stand bis kurz nach der Jahrtausendwende vollständig hinter der sozialistischen Fraktion und fand sich mit einem bescheidenden Leben im Schatten der Planwirtschaft ab. Dann nahm die Zustimmung aber immer mehr ab.

Bei den Wahlen am 2.Mai 2009 erzielte die Schwyzerische Nationalpartei (SNP) ein überragendes Ergebnis von 78,56 Prozent und gelang an die Macht. Sie startete eine Terrorherrschaft. Die eh schon instabile Wirtschaft brach vollständig ein, Betriebe wurden am helllichten Tag ausgeraubt, die Staatsmacht konzentrierte sich nur auf die Verfolgung politischer Gegner. Wenige Tage nach der Wahl der SNP wurde der Name der Republik geändert und die Marktwirtschaft eingeführt. Mitglieder der liberalen Fraktion wurden in wenigen Wochen zu sehr reichen Menschen. Wer sich gegen die Regierung äußerte, musste mit Haft rechnen. Erstmals seit 60 Jahren gab es wieder arbeitslose Menschen in der SDR.

Um das Volk von der SNP-Terrorherrschaft zu befreien, ging der heutige Staatsratsvorsitzende Erich Bonecker in den Widerstand. Mit der Hilfe des Volkes sowie einer Schutzgruppe von 600 Mann ging Erich Bonecker mit seinen treuen Parteigenossen in den Sitz des Regierungschefs Herbert Zickelhuber und drängte ihn zum Rücktritt. Dies konnte nur ermöglicht werden durch den wahren Zusammenhalt des Schwyzerischen Volkes. Am 20.Juli 2009 wurde durch das Zentralkomitee der neugegründeten SEP und einer neuen Volksversammlung Erich Bonecker zum neuen Staatschef ernannt, die SNP verboten, die Führungskräfte inhaftiert und die Ausbeutung des Volkes gestoppt und die alte Verfassung wiederhergestellt. Mit der SEP, der Sozialistischen Einheitspartei, begann damals der Wiederaufbau der sozialistischen Gesellschaft.