Schwyzerische Demokratische Republik

  Bildung in der SDR

  In der Verfassung der SDR ist festgelegt, dass Bildungseinrichtungen aller Art kostenfrei sind. Jedes schwyzerische Kind genießt eine kindgerechte und professionelle Ausbildung, das meint   zumindest das SDR-Lexikon. Neben den Hauptfächern Mathematik, Gesellschaftskunde - oft mit politischen Parolen versehen - und Deutsch werden viele Nebenfächer wie z.B. die körperliche Ausbildung oder Geographie angeboten. Die Sozialistische Universität Schwyz ist die einzige Hochschule der SDR,   ist dafür aber recht groß, denn sie hat zwar ihren Hauptsitz in Martinsthal, besitzt aber verschiedene Institutionen in verschiedenen Städten des Landes. Vor allem die Abteilung zu den politischen Unterrichtsklassen, in denen die sozialistische Lehre gelehrt wird, ist sehr bekannt. Jeder der sich auf ein Studium vorbereiten will, hat die Möglichkeit eine Lernhalle zu besuchen. Diese sind im ganzen Land verteilt und stellen Lehrmaterial - beispielsweise Bücher oder wichtige Gerätschaften - zur Verfügung. Studenten aus dem Ausland sind in der Schwyz sehr selten. Sollte man welche antreffen, ist oft auch davon auszugehen, dass diese Gäste aus sozialistischen Staaten kommen, zu denen die Sozialistische Einheitspartei gute Kontakte hat. Der Zustand der Hochschule ist also recht gut.


Die SDR soll nach Plänen der Regierung ab Ende 2012 ein neues Volksbildungssystem im Rahmen des Volksbildungsplanes 2012-2020 erhalten.

Das Innenministerium stellt ihnen hier das neue System vor:

1. Kinderkrippe
Die berufstätige Frau kann ihr Kind ab dem 1. Lebensjahr an in die staatlichen Kinderkrippen geben. Dies ist bis zum 3. Lebensjahr möglich. In den Kinderkrippen wird ihr Kind gefördert und seine Entwicklung wird überwacht. Gibt es Probleme wird versucht diese zu beheben. Ihr Kind erhält in der Krippe alle Impfungen durch den Gemeindearzt der die Krippen mehrmals im Jahr besucht. Ihr Kind lernt erste wichtige Grundsätze in der Kinderkrippe.

Damit Sie weiter werktätig sein können hat die Regierung die Öffnungszeiten der Krippen besonders gut gelegt. Von 5:30 bis 19:00 Uhr hat jede Krippe geöffnet. Der Mittagsschlaf und die 3 Speisezeiten werden durch das Personal gewährleistet. Alle Kosten sind betragen monatlich insgesamt 24,00 Mark.
Ab dem 3.Kind betragen die Kosten 20,00 Mark pro Kind.

2. Kindergarten
Der Kindergarten wird von ihrem Kind von 3-6 Jahren besucht. Er übernimmt den Vorschulunterricht. Ihr Kind lernt die einfache Mengenlehre, Motorikförderung und Landeskunde in vereinfachter spielerischer Form.

3. Volksschule
Die Volksschule besucht ihr Kind vom 6. bis zum 16. Lebensjahr. Es wird 10 Jahre im Regelfall mit den selben Klassenkameraden besuchen. So wächst die Klassengemeinschaft zusammen und ihr Kind lernt effektiv und kollektiv.
Der Unterricht geht landesweit von 7:45 bis 14:45 Uhr.
Bis zur 2. Klasse geht der Unterricht nur bis 13:05 Uhr.
Hausaufgaben entfallen Freitags und Montags in der Regel.
Begründet wird dies mit der langen Lehrzeit und der Schule und der zustehenden Freizeit am Wochenende.

Die Volksschule im Überblick:
- Schuljahr 1-4: Gemeinsamer Unterricht
- Schuljahr 5-7: Differenzierung von Deutsch und Mathematik in Grundkurs und Erweiterten Kurs
- Schuljahr 8-10: Differenzierung der Fremdsprachen und der Naturwissenschaften in Grundkurs und Erweiterten Kurs

Was ist Differenzierung?
Ihr Kind absolviert vor dem Beginn der Differenzierung 2 Kompetenztests. Ihr Kind hat Stärken und Schwächen. Besonders gute Schüler werden im E-Kurs gefördert, weniger gute im G-Kurs. Beide Kurse werden durch einen Lehrer geleitet und die individuelle Förderung jedes Schülers steht im Vordergrund.

Die Noten:
1 = Exzellent
2 = Gut
3 = In Ordnung
4 = Weniger Gut
5 = Schlecht
6 = Sehr schlecht
7 = Inakzeptabel

Benotet wird ab dem 2. Schuljahr.

Fächer an der Volksschule:

Ab Schuljahr 1:
- Deutsche Sprache
- Rechnen
- Körperertüchtigung
- Naturkunde (Mensch und Natur)
- Textil und Handwerken (Mädchen: Textil, Jungen: Handwerken)
- Gesellschaftskunde
- Kunst

Ab Schuljahr 3:
- Ersatz der Gesellschaftskunde durch Staatsbürgerkunde
- Fremdsprachenunterricht: Quarastanisch oder Albernisch (je nach Schule)
- Schwimmen (Lernen des Schwimmens bis Klasse 4, danach Körperertüchtigung)
- Musik

Ab Schuljahr 5:
- Geschichte und Geographie
- Ersatz von Naturkunde durch Biologie
- Chemie
- Physik

Ab Schuljahr 6:
- 1x wöchentlich Wahlpflichtunterricht:
* Literatur und Lyrik
* Berufskunde
* Naturwissenschaftskunde

Ab Schuljahr 8:
- Arbeit und Volkswirtschaft (Voller Name des Faches)

Ab Schuljahr 9:
- Technikunterricht (Jungen) und Hauswirtschaft und Erziehung (Mädchen)



Abschlusstypen:
- Grundabschluss : Einfacher Schulabschluss mit befriedigenden Werten
- Erhöhter Abschluss: Guter Schulabschluss
- Exzellenter Abschluss: Perfekter Abschluss - Möglichkeit für das Studium

Ihr Kind kann nicht sitzen bleiben. Dies wurde abgeschafft. Stattdessen werden Defizite durch direkte Förderung ihres Kindes verbessert oder sogar beseitigt. Das Zeugnis wird dementsprechend dem Gesamtstand des Schülers angepasst.

4. Berufsfachschule
An die Berufsfachschule kommt man mit Ende des 16. Lebensjahres.
Dort suchen sich die Schüler einen Beruf aus den sie erlernen wollen.
Über 250 Berufe in der Volkswirtschaft können gelernt werden.
Der Besuch geht mindestens bis zum 20. Lebensjahr, in seltenen Fällen bei besonders speziellen Berufen bis zum 22. Lebensjahr.
Bei Abschluss einer Berufsausbildung kann je nach Beruf auch der Beruf studiert werden. Dazu ist mindestens die Abschlussnote 3+ von nöten.
Das Studium ist nötig um z.B. bei einigen Berufen den Meister zu machen.

Auch die Landwirtschaft wird an der Berufsfachschule gelehrt.

5. Universitäten und Hochschulen
In der SDR gibt es eine Universität. An dieser kann man nur direkt studieren wenn man einen exzellenten Abschluss aufweisen kann.
Die Uni wird durch den Unileiter geleitet der den Lehrplan ausführt und die Uni leitet.

Spezielle Fachhochschulen richten sich ebenfalls nach dem Lehrplan.
An ihnen können ebenfalls Abschlüsse erwerben werden


Spezielle Schultypen:

6. Sonderschule
Kinder und Jugendliche mit schweren Verhaltensstörungen und körperlich und geistig behinderte Schüler sollen an den Sonderschulen im Rahmen ihrer Möglichkeiten in den sozialistischen Alltag integriert und nicht benachteiligt werden. Sie werden ab dem 8. Schuljahr auf eine Arbeit in Behindertenwerkstätten vorbereitet. Schüler mit nur leichter körperlicher Behinderung erhalten Berufskunde.

Für Schüler mit Lernstörungen leichten bis mittleren Grades die in allen Fächern auftreten gibt es spezielle Lehrkräfte an den Volksschulen.

7. Spezielle Schulen
Zu den speziellen Schulen gehören die Hochbegabtenschulen und die Sportförderungsschulen. Diese lernen unter besonderen Punkten die im Lehrplan festgelegt sind. Es werden dort Hochbegabte und Sporttalente gefördert.

Die Klassenstärke beträgt maximal 16 Schüler.
Hochbegabten steht das studieren an der Universität direkt offen.





Schulbücher
Schulbücher sind landesweit einheitlich und werden vom Volkseigenen Bildungsverlag mit Sitz in Seidhalle herausgegeben. Sie werden durch den Bildungsrat des Innenministeriums erarbeitet. Die Kosten für Schülbücher trägt die Schule, die Bücher können durch die Schüler kostenlos ausgeliehen werden.

Lehrplan
Der Lehrplan ist national einheitlich und wird jedes Jahr angepasst.


Diese Informationsseite hat ihnen einen kleinen Einblick gegeben. Mehr erfahren Sie bei Systemeinführung bei ihrem Kreisamt.


Der Volksbildungsplan
Im Rahmen des VOP werden 250 neue Schulgebäude in Plattenbauweise mit Turnhalle und Schwimmhalle in bevölkerungsreichen Gegenden der Republik errichtet. Dies soll die Bildungsversorgung deutlich verbessern.

In über 500 Schulen werden die Materialien erneuert. Jede Schule soll 2 Overheadprojektoren vom SEB Lehrmaterialien Köselow erhalten.
Dies wird staatlich getragen.


Ihr Herbert Köhler
Innenminister der SDR 

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1984-0406-013 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA