Schwyzerische Demokratische Republik

 Nationale Volksarmee der SDR 

Die Nationale Volksarmee der SDR (kurz: NVA, selten: NVadSDR) ist eingeteilt in drei Bereiche: Die Marine, die Luftstreitkräfte und das Heer.

Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-U1007-0019 / CC-BY-SA

 Marine | Luftstreitkräfte | Heer


Die Volksmarine der SDR
Teilstreitkraft der NVA

Die Volksmarine der SDR ist eine Teilstreitkraft der NVA. Es handelt sich dabei um die Marine der SDR.

(STANDORTE)

Marx-Stadt: Am äußersten Stadtrand von Marx-Stadt befindet sich der Kriegshafen Coltenbrück, gelegen im Ortsamtsbereich Coltenbrück/Kreis Marx-Stadt.
Der Hafen wurde 1890 ursprünglich errichtet und wurde 1944 außer Betrieb genommen, wegen Maroditität. Von 1951 bis 1963 sanierte man die Hafenanlagen und erweiterte sie großzügig, es wurde auch modernisiert.
Im Herbst 1976 ereignete sich ein Feuer in einem Waffenlagerungsgebäude und eine Explosion ereignete sich. 19 Mitarbeiter starben und 10 wurden leicht bis schwer verletzt. Im Januar 1977 wurden Teile des Hafens gesperrt und bis in den September 1982 instand gesetzt. Der Hafen ist der größte Kriegshafen der SDR und umfangreich ausgerüstet. Die Volksmarine besitzt zur Unterstützung in der Umgebung außerdem auch Außenstellen. Mehr zu den stationierten Flottillen, etc. in Organisation.

Wachtelshagen (bei Planhaaven): Der Kriegshafen Wachtelshagen wurde 1929 in Betrieb genommen und ist nahe Planhaaven gelegen. Er ist der zweite große Kriegshafen der SDR und hat eine wichtige Bedeutung vor allem wegen der Nähe zur DU. Ursprünglich war 1920 der Bau in Warmenüchte vorgesehen, jedoch scheiterte dies, da man befürchtete das im Kriegsfall der Hafen schnell zerstört werden könnte, wegen der Nähe zur Großstadt Warmenüchte. 1974 modernisierte man die Anlagen, dennoch hat die Marodität seit Ende der 1980er Jahre sich beschleunigt. Es gibt Pläne den Hafen neu zu errichten. Der Hafen in Coltenbrück ist deutlich leistungsstärker, dennoch ist der Wachtelshagener Hafen ebenfalls sehr wichtig und wird in Zukunft auch noch wichtiger werden.

Außenstelle Höhlendorf (bei Haaken): Bei der Außenstelle Höhlendorf handelt sich um die Kampfschwimmereinheit der SDR. Sie wurde 1952 eingerichtet und hat seit 1964 ihren Sitz in Höhlendorf wo von 1956-1963 Stationierungsanlagen errichtet wurden. Das Dorf Höhlendorf erhielt 1973 große Erweiterungen mit modernen Wohnblöcken für die Familien der Kampfschwimmer. So wohnen fast alle in Höhlendorf direkt. Die Waffentauchereinheiten sind auch nahe Höhlendorf untergebracht. Werden Einsätze an anderen Orten durchgeführt, so werden die Taucher meist mit Bussen zu den Orten gebracht von wo sie dann agieren. In Haaken befindet sich seit 1987 ein Koordinationszentrum.

Instandsetzungsbasis Sorge: In Sorge wurde 1959 mit dem Bau einer Instandsetzungsbasis begonnen, der Bau wurde jedoch 1960 schon abgebrochen. 1962 riss man die Bauruine sofort ab und errichtete nahe Sorge von 1963-1966 eine neue Instandsetzungsbasis. Nahe Sorge befinden sich die Waffeninstandsetzungswerkstätten der Volksmarine. Hier werden defekte Waffen und andere Verteidigungsmittel instand gesetzt. 1984 wurde eine moderne Werkstatt errichtet. In Schreienstedt befindet sich das Kfz-Zentrum der Volksmarine, dort werden alle defekten Kfz der Volksmarine repariert und andere gewartet. 1978 errichtete man die jetzige Werkstatt. Im selben Ort befindet sich auch die Fernmeldegerätwerkstatt und Funktechnikwerkstatt der Volksmarine zusammen mit dem Ersatzteillager für Kleinteile.

Munitionslager Grievenbeck: Nahe Marx-Dorf gibt es in der Ortschaft Grievenbeck einen großen gesperrten Ortsteil. Dort befindet sich der riesige Munitionslagerungskomplex der Volksmarine der 1990-1994 errichtet wurde. Er ist durch einen 16 Meter hohen Stacheldrahtzaun und durch 3 Mauern abgesichert. Der Zufahrtsweg wird seit 1995 komplett 24 Stunden überwacht. Das neue Lager ersetzte das marode Munitions und Waffenlager Schönehage in Unmut das 1952 errichtet worden war.


Waffen- und Munitionslager Mederlin: In Mederlin, einer kleinen Ortschaft mit Backsteinhausidylle an der Küste rund 6km von Marx-Stadt entfernt besitzt die Volksmarine einen großen abgesperrten Waffen und Munitionslagerungskomplex der 1985-1989 errichtet wurde und eine wichtige Lagerungsstätte für die Volksmarine ist. Das Lager wurde im Rahmen des Volksmarinemodernisierungsplan 1984-1995 errichtet. Der Plan wurde jedoch nie im vollem Umfang umgesetzt.

Munitionslager Planstad: Bei Planstadt im Ortsamtsbereich Beverage befindet sich das Munitionslager Planstad der Volksmarine. Es wurde 1956-1958 errichtet und ist vergleichsweise klein. Es ist auch von der Technik mittlerweile veraltet und dient als Lagerstätte für Munition des Kriegshafen Wachtelhagen. 

(ORGANISATION)

Erste Flottille: Die erste Flottille der Volksmarine hat ihren Stützpunkt auf der Insel Nüchtewerder bei der Stadt Kiesbad. Der Stützpunkt wurde 1964-1969 errichtet und seit 1970 ist er dauerhafter Sitz der 1. Flottille. Vorher hatte diese ihren Sitz in Kaltenhage/Gemeinde Kaltenüchte. Die Flottillen gliedern sich in Abteilungen die wiederum in Bereiche eingeteilt sind. Die Abteilungen der 1. Flottille der Volksmarine der SDR sind:

- Landungsschiffabteilung "Walter Albrecht" (seit 1972, benannt seit 2012) Die Landungsschiffabteilung verfügt über 40 Schiffe und ist sehr wichtig für die 1. Flottille. Sie besteht aus 3 Bereichen.
- Seesicherungsabteilung "Gustav Goldberg" (seit 1974, benannt seit 06/2012) Die Seesicherungsabteilung verfügt über 35 Schiffe und gliedert sich in in 5 Bereiche. Für die Seesicherung der SDR im Kriegsfall wäre sie von sehr hoher Bedeutung.
- Versorgungs und Betriebssicherungsabteilung "Erich Bonecker" (seit 1971) Die in 3 Bereiche gegliederte Abteilung verfügt über 20 Schiffe verschiedenster Art und ist von hoher Bedeutung im Kriegsfall.
- Seeinformations und Kontrollabteilung "Udo Lainer" (seit 1976)