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Fernsehen der SDR

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Samstag, 6. September 2014, 19:28

Der schwarze Kanal (01.09.2014)


Karl-Friedrich von Schneissler kommentiert die Neuigkeiten aus der SDR und der Welt
Folge vom 1.September 2014: »SDR bedeutet Stabilität«

[von Schneissler] Während sich die Welt um den Pol streitet, die USA in Greenville mit ernsten Protesten zu tun hat, Dreibürgen seinen homosexuellen Bürgerinnen und Bürgern den Kampf ansagt, Andro seinen Verbündeten Chinopien verliert und eigentlich neutrale Staaten wie Bergen oder Turanien sich den Kriegsproben Dreibürgens anschließen, haben wir es in der Schwyzerischen Demokratischen Republik leicht und gemütlich. Guten Abend, meine Damen und Herren, Genossinnen und Genossen! Die heutige Sendung vom Montag, den ersten September 2014, trägt den Titel »SDR bedeutet Stabilität«. Die Politik der Sozialistischen Einheitspartei und ihres Generalsekretärs Erich Bonecker sowie seiner Genossinnen und Genossen im Politbüro und Zentralkomitee sieht das Beste für unser Land und seine Bewohner vor. Gesellschaftliche oder wirtschaftliche Probleme werden ausdiskutiert und dann mit einer großen Politik des Kompromisses gelöst. Diese Kultur der gegenseitigen Demokratie, meine Genossinnen und Genossen, unterscheidet uns von Ländern, in denen erst gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Volk stattfinden müssen, damit sich etwas in der Politik ändert. Zu diesen Ländern gehören nun auch die Vereinigten Staaten. In der Kleinstadt Greenville kam es zu großen Protesten gegen die USA-Administration.

[Ausschnitt aus dem astorischen Fernsehen] Ein sichtlich geschockter Reporter erscheint auf dem TV-Bildschirm. »Meine Damen und Herren hier spricht John Reynolds live aus Octavia, es haben sich soeben unglaubliche Szenen abgespielt!« Eine verwackelte Aufnahme wird eingespielt. »Zwei schwarze und offensichtlich gepanzerte Geländewagen der Marke Varga Tiger T1 haben von Osten her die Absperrung des DSLE durchbrochen, dabei wurde einer der Polizisten auf die Motorhaube des ersten Wagens geschleudert, ein weiterer wurde seitlich erfasst und liegt nun mit offensichtlich zertrümmertem Becken am Boden. Unmittelbar danach haben die Insassen der Wagen mit automatischen Waffen das Feuer auf Gouverneur Jennings eröffnet.« Dem Reporter versagt für einen Moment die Stimme. »Governeur Jennings und zwei seiner Bodyguards liegen blutüberströmt am Boden!« Die Kamera zoomt zum regungslos am Boden liegenden Gouverneur, dann hört man wie dem Kameramann ein lautes "Fuck" entfährt. Der Reporter: »Oh mein Gott! Senator Abzianidze liegt ebenfalls in einer Blutlache am Boden! Kamerazoom auf den Senator. Da der Reporter offensichtlich nicht mehr in der Lage ist weiter zu berichten wird zurück ins Studio geschaltet. »Ladies and Gentlemen, wir haben soeben Bilder einer unvorstellbaren Tragödie gesehen. Wir werden Sie weiter auf dem laufenden halten.« (Varga TV, 2.September )

[von Schneissler] Diese schockierenden Bilder machen uns eine klare Aussage über die politische Stimmung in den Vereinigten Staaten von Astor. Sie sind ein Bild der Uneinigkeit, des Streits und einer Tyrannei der dortigen Waffenindustrie, die ihre Kraft aus dem Kapitalismus schöpft.

[Ausschnitt aus dem astorischen Fernsehen] Nach der tödlichen Schießerei in Laurentiana, bei der der dortige Gouverneur ums Leben kam, rückt die Mafia ins Visier der Ermittler. Angeblich wollte Jennings am Abend einen großen Schritt im Kampf gegen das organisierte Verbrechen gehen. Dies wurde nun vereitelt. In der Reaktion debattiert derzeit der Kongress wieder Einschränkungen beim Waffenhandel. (Channel 40, 4.September )

[von Schneissler] Meine Damen und Herren, Genossinnen und Genossen, können Sie sich das vorstellen? Ein Politiker setzt sich gegen Verbrechen ein und wird deshalb noch während seiner politischen Reise in einen Bezirk von Kriminellen umgebracht. Eine solche Tat ist in unserer Schwyzerischen Demokratischen Republik durch den gewährleisteten gesellschaftlichen Frieden und den ehrenvollen Einsatz unserer Volkspolizisten sowie Soldaten gar nicht möglich.


[von Schneissler] Wir sehen die Welt und wir sehen unser Land. Wir erkennen, in was für einer stabilen Position wir stehen - sowohl innenpolitisch als auch innenpolitisch. Von unserer sozialgerechten Wirtschaft brauche ich erst gar nicht zu sprechen. Meine Damen und Herren, Genossinnen und Genossen, wir können uns glücklich schätzen, Bürger der Schwyzerischen Demokratischen Republik zu sein!

Erich Bonecker

Staatsratsvorsitzender

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Sonntag, 7. September 2014, 15:47

Es ist tatsächlich so, dass in enorm vielen kapitalistischen Ländern nicht das Volk und seine Vertreter das Sagen haben, sondern riesige private Betriebe. In Astor haben die Waffenverkäufer das Sagen. Die Gesetze werden so zerschnitten, dass jeder im Land Waffen kaufen kann - und dann passiert das allerschlimmste. In der SDR passiert soetwas nicht: Wir haben unser Waffengesetz. Wie vom Volk gefordert!
Erich Bonecker
Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei
Vorsitzender des Staatsrates der Schwyzerischen Demokratischen Republik

Kurt Talck-Kelwinski

Minister für Wirtschaft

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3

Sonntag, 7. September 2014, 15:48

Dazu möchte ich anmerken, dass es aus moralischer Sicht auch gar nicht mit dem Sozialismus vereinbar ist, Güter zu verkaufen oder den Verkauf von Gütern zu fördern, die Menschen umbringen. Dazu gehören auch Drogen.
Kurt Talck-Kelwinski
Mitglied des Politbüros des ZK der SEP
Staatsminister für Wirtschaft und Finanzen


(Foto: Bundesarchiv, 183-1988-0317-312 / Brüggmann, Eva / CC-BY-SA)

Gustav Goldberg

Staatsbürger der SDR

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Wohnort: Martinsthal

Beruf: Politiker

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4

Montag, 8. September 2014, 22:25

Die Welt wäre ein so viel besserer Ort, wenn sich alle Länder der sozialistischen Moral verpflichtet fühlen würden.
Gustav Goldberg
Präsident der Volkskammer
Bildquelle: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1018-037 / CC-BY-SA

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