Sie sind nicht angemeldet.

Fernsehen der SDR

Informativ, unterhaltsam!

  • »Fernsehen der SDR« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 142

Beruf: Nachrichtensprecher

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 5. Februar 2015, 10:26

Aktuelles Fernrohr (03.02.2015)


Guten Abend, meine Damen und Herren, zum Aktuellen Fernrohr. Das sind die Themen der heutigen Sendung:
  • Verfassungsreform: Neue Verfassung ist inkraftgetreten, Umstrukturierungen haben begonnen
  • Volkskammer: Das Parlament hat sich nach dem Inkrafttreffen der Verfassung zu einer Sondersitzung getroffen
  • Staatsrat: Erich Bonecker als Vorsitzender bestätigt, Mitglieder des Staatsrates neu gewählt
  • Ministerrat: Vorsitzender wurde Johannes Fallois, neue Ministerien werden eingerichtet
  • Schneestürme: Vor allem im Norden des Landes kommt es zu Behinderungen im Verkehr

Neue Verfassung der Schwyzerischen Demokratischen Republik: Volkskammer hat gewählt

Mit dem feierlichen Inkrafttreten der neuen Verfassung der Schwyzerischen Demokratischen Republik hat das Parlament unseres Landes - wie in der neuen Verfassung festgeschrieben - die Mitglieder und Vorsitzenden des Minister- und Staatsrates sowie den Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates gewählt. Die Wahl des Obersten Richters sowie des Oberstaatsanwaltes wurde auf die nächste Sitzung der Volkskammer nach den Volkskammerwahlen vertagt. Zum Vorsitzenden des Staatsrates wurde Erich Bonecker gewählt, zum Sekretär Gustav Goldberg. Weitere Mitglieder des Staatsrates wurden Walter Albrecht, Bernd Limperach, Winfried Behlemann, Wolfgang Meißer, Joseph Zeitenkeller, Johanna Kleistrowski, Annette Thiele, Fritz Rohmann, Roswitha Lehm-Rohner und Cvijetin Dizdarević. Vorsitzender des Ministerrates ist nun Johannes Fallois, Minister wurden Herbert Köhler (des Innern), Walter Albrecht (für Auswärtige Angelegenheiten), Kurt Talck-Kelwinski (für Finanzen und Wirtschaft), Roswitha Lehm-Rohner (für Kultur, Gesundheit und Volksbildung), Klaus Sabielski (für Nationale Verteidigung) und Ernst Löhning (Leiter der Staatlichen Plankommission). Sie treten ihre Ämter an, sobald sie vom Vorsitzenden des Ministerrates ernannt werden. In das Ersatzkontingent des Ministerrates wurden Sabine Lamper, Willy Müller-Rahn, Reiner Siebenohr, Klaus Lynk, Erich Kallerowicz, Bojan Satelović und Finja Zainer gewählt.

Schneestürme im Norden der Republik sorgen für Schwierigkeiten im Verkehr
Im Norden der Schwyzerischen Demokratischen Republik herrschen zurzeit ungünstige Wetterbedingungen für den PKW- und Schiffsverkehr. Die Temperaturen, die noch einigermaßen angenehm sind, stellen keinen Stopp für den Schneefall im Bezirk Treburg dar. Auf der Bezirksstraße 5 zwischen Saale und Seidhalle kam es auf der Höhe von Hill zu einer Massenkarambolage, bei der glücklicherweise nur wenige Verletzte zu registrieren waren. Die Straße wurde gesperrt. Der Verkehr wird auf Landstraßen umgeleitet. Eine weitere Sperrung gibt es auf der Landstraße zwischen Landau und Andrang, wo zwei Brücken einzustürzen drohen. Auf der Autobahn 4 bei Bärlau wurde eine der zwei bis drei Fahrstreifen aufgrund Behinderungen durch das Schneewegräumen gesperrt. Es kommt zu längeren Reisezeiten. Der Grenzübergang zu Anturien ist zurzeit aufgrund logistischer Probleme nicht besetzt. Die touristische Straße zu den Nüchtener Dünen ist laut Aussage der örtlichen Volkspolizei gesperrt. Der Hafen von Warmenüchte kann zurzeit nicht angefahren werden.

Weitere Kurzmeldungen
In der Föderation Andro hat die junge Partei Neues Andro bei den Parlamentswahlen die Hälfte der Stimmen bekommen, die DPA legt zu und kommt auf 37,5 Prozent. ■ Engere Zirkel des Martinsthaler Vertrages haben dem Fernsehen der SDR davon berichtet, dass eine Annäherung an Staaten des USB geplant sei und man insgesamt eine Kombination beider Organisationen anstrebe. ■ Rund 3.000 Menschen protestierten gestern in Mittagsbherg gegen die Aggressionen einiger Politiker des Kaiserreiches Dreibürgen gegen die Schwyzerische Demokratische Republik. ■ Die Renovierung des Gebäudes des Ministerrates in Martinsthal wurde Mitte Januar abgeschlossen, so ZK-Mitglied Heribert Schulze. ■ Im Kaiserreich Dreibürgen wird in zwei Wochen ein neuer Reichstag gewählt. Die Stimmen der Sozialisten werden auf zwanzig Prozent geschätzt. ■ Bei einem PKW-Unfall in der Nähe von Saale wurden drei Personen verletzt. ■ Warmenüchte bereitet sich auf die neue Tourismussaison vor: Ihre bekannte Strandpromenade wird grundlegend saniert. ■ Nach einem Tsunami wurde in den Vereinigten Staaten von Astor Alarm ausgelöst. ■ Es ist immer noch unklar, ob und wo in diesem Jahr eine Sommerolympiade stattfinden wird.

Zum Schluss, meine Damen und Herren, hier die Wetteraussichten: Für die gesamte Schwyzerische Demokratische Republik prognostiziert das Meteorologische Fachamt der SDR zum Teil graues, aber größtenteils schneereiches und kühles Wetter. Die Hauptstadt muss mit mäßigem Schneefall bei minus zwei Grad Celsius rechnen, auch in den anderen Städten des Bezirkes Martinsthal hält sich der Schneefall in geordneten Mengen. Extremere Prognosen gibt es für Brinnshall, Brenzig und Kappen: Bei starkem Schneefall muss man dort mit Temperaturen um minus sechs Grad rechnen. Im Bezirk Treburg, vor allem im Nordosten, kombiniert sich starker Schneefall mit sehr starken Windböen: Orkane. Mit Schneeverwehungen muss gerechnet werden. Die Temperaturen sind knapp unter dem Nullpunkt. Schwierig wird die Situation vor allem für Autoführerinnen und Autoführer in und um Bärlau, wo die lokalen Temperaturen zu Glatteis auf Straßen und Gehwegen führen kann. Den Direktiven der Volkspolizei, insbesondere der Genossinnen und Genossen von der Verkehrsaufsicht, ist deshalb besondere Achtung zu schenken.

Meine Damen und Herren, das Aktuelle Fernrohr meldet sich wieder im 1.Programm um 22:00 Uhr. Im 2.Programm meldet sie sich um 21:10 Uhr. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend, auf Wiedersehen!

Winfried Behlemann

Freie Sozialistische Jugend!

Beiträge: 59

Wohnort: Martinsthal

Beruf: Politiker

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 5. Februar 2015, 10:27

Die Jugendbrigaden stehen im Bezirk Treburg zur Verfügung, um geschädigten Anwohnern oder möglicherweise Bauern bei der Beseitigung und Minimierung von Schäden zur Seite zu stehen.
Winfried Behlemann
Erster Sekretär des Zentralrates der Freien Sozialistischen Jugend
Mitglied des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei

Avatar: Bundesarchiv, Bild 183-1983-0506-400 / CC-BY-SA

Maximilian Kantwitz

Staatsbürger der SDR

Beiträge: 189

Wohnort: Treburg

Beruf: Werktätiger

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 5. Februar 2015, 10:29

Sitzt mit seiner Yana im sehr kalten Wohnzimmer ihrer Neubauwohnung und schaut kopfschüttelnd die Nachrichten. Das ist doch wieder typisch, oder? Die machen einen doch verrückt. Ich meine es ernst: Wenn es in diesem Land irgendwann einen Aufstand gegen die Führung gibt, dann fängt er in Treburg an. Die Heizungen sind seit zwei Tagen ausgefallen und von der Stadtverwaltung keine Spur. Wo bleiben die Genossen denn? Ich habe es satt, in die Kaufhalle zu gehen, um mich da aufzuwärmen.
Maximilian Kantwitz
Arbeiter im SEB Friedrich Engels Treburg
Mitglied in der FSJ
Avatar: Bundesarchiv, Bild 183-58117-0003 / CC-BY-SA

4

Donnerstag, 5. Februar 2015, 10:30

Ich sende meine besten Grüße an die örtlichen Organe der Staatsmacht, die mit größtem Einsatz darum kämpfen, dass die Menschen im Norden der Schwyz diese Stürme unbeschadet überstehen können.
Wolfgang Meißer
»Demokratie ohne Sozialismus ist keine Demokratie!«

Avatar: Bundesarchiv, Bild 183-1984-0618-408 / CC-BY-SA

5

Donnerstag, 5. Februar 2015, 10:33

Schaut nach einem langen Arbeitstag die Nachrichten und hofft, dass sein Freund Rudi, der in Warmenüchte wohnt, nicht zu Schaden kommt. Das ist ja dann doch überraschend, dass die so offen über die Behinderungen im Norden sprechen. Wie kommt denn das an, wenn jede zweite Straße wegen dem bisschen Schnee gesperrt werden muss? Und dass siebzig Jahre alte Brücken irgendwann einstürzen, ist ja eigentlich auch klar.
Michael Zapfer
Bewohner von Landau

Avatarquelle: Bundesarchiv, Bild 183-55826-0001 / CC-BY-SA

Thema bewerten
Die Schwyzerische Demokratische Republik ist ein virtueller Staat im Internet.