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Samstag, 21. Juni 2014, 21:48

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Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
DAS ARBEITERBLATT
OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEES DER SOZIALISTISCHEN EINHEITSPARTEI


Samstag, 21.Juni 2014; M-Ausgabe; Einzelpreis 15 Pf; Monatsabo 3,50 M
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Über 3000 Delegierte des Jugendverbandes beraten im Roten Palast
I. Parlament der Freien Sozialistischen Jugend hat begonnen

Herzlicher Empfang für Erich Honecker und die Mitglieder des Politbüros

Martinsthal (ASN). Das I. Parlament der Freien Sozialistischen Jugend ist am Dienstagvormittag im Roten Palast in Martinsthal eröffnet worden. Mehr als 3000 Delegierte beraten und beschließen bis zum Sonntag im Auftrag der 3,5 Millionen Mitglieder des sozialistischen Jugendverbandes der SDR Bilanz und neue Aufgaben im »Ernst-Thälmann-Aufgebot« der FSJ zur Verwirklichung des Programms der SEP und zur Vorbereitung des III. Parteitages.


Mit anhaltendem stürmischem Beifall und Hochrufen wurden der Generalsekretär des ZK der SEP und Vorsitzende des Staatsrates der SDR, Erich Bonecker, weitere Mitglieder des Politbüros des ZK der SED sowie weitere Funktionäre der Partei- und Staatsführung von den Delegierten begrüßt. Zur Eröffnung der Tagung im Sitz der Volkskammer der SDR hielt der Erste Sekretär des Zentralrates der FSJ, Winfried Behlemann, eine Rede und präsentierte den Rechenschaftsbericht zum I.Parlament: »Wir sind Zeugen und Mitgestalter eines wahrhaft geschichtlichen Prozesses, der im Programm der SEP vorgezeichnet ist. Wir nehmen aktiv teil an den tiefgreifenden politischen, ökonomischen, sozialen und geistig-kulturellen Wandlungen, die in unserer Republik in vollem Gange sind. Die Beschlüsse der SEP auf dem II.Parteitag verleihen uns die Zuversicht, neue Aufgaben und auch schwierigste Probleme lösen zu können. Unter Führung unserer Partei und in der Gemeinschaft der sozialistischen Bruderstaaten werden wir auch in Zukunft siegreich sein. [...] Auf Parteitagskurs werden wir uns erneut als zuverlässiger Helfer und treue Kampfreserve der SEP bewähren. Wir sind die Zukunft dieses Landes. Wer heute in der FSJ ist, ist morgen in der SEP. Merkt euch das!«

»Vorwärts, Freie Sozialistische Jugend, an der Seite der Genossen alles für das Wohl des Volkes, alles für die Erhaltung des Friedens!« Im Vorfeld des Parlaments fanden in allen Orten der SDR Jugendforen der FSJ statt, bei denen die jungen Kommunisten ihre Ideen und Ansätze für den Parteitag äußern und ausdiskutieren konnten. Zu den prominenten Gästen dieser Foren gehörte unter anderem Sänger Gerd Minzler, der dem Arbeiterblatt stolz von seiner Zeit als Blauhemd berichtete: »Es war mir immer eine große Ehre, dieses blaue Hemd [der FSJ] zu tragen. [...] Wir müssen uns bewusst sein, dass wir mit unserer FSJ-Mitgliedschaft die Republik und ihre sozialistische Politik unterstützt haben. Wir müssen einsehen, dass die Einheit von Partei und Jugend stabilere Verhältnisse schafft und einen großen Beitrag zur Verteidigung unserer Errungenschaften macht.«Am Sonntagmorgen wird Erich Bonecker die Schlussrede dieses Parlaments halten. Dann wird ein Großaufgebot der FSJ und ein großes Sommerfest auf dem Platz der Republik folgen. Das Fernsehen der SDR überträgt die Beratungen von Freitag bis Sonntag im zweiten sowie im Info-Kanal. Der Jugendmarsch und das Sommerfest werden im ersten Programm übertragen, dazu auch die Rede des Generalsekretärs des ZK der SEP und Vorsitzenden des Staatsrates, Erich Bonecker.

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Mittwoch, 31. Dezember 2014, 01:13

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Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
DAS ARBEITERBLATT
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Mittwoch, 31.Dezember 2014; M-Ausgabe; Einzelpreis 15 Pf; Monatsabo 3,50 M
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Erich Bonecker, Generalsekretär des ZK der SEP und Staatsratsvorsitzender der SDR
Allen Bürgern ein friedliches und glückliches neues Jahr!

Martinsthal (ASN). Erich Bonecker, Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei und Staatsratsvorsitzender der Schwyzerischen Demokratischen Republik, veröffentlichte zum Anlass des Neujahrstages einen Gruß an alle Bürgerinnen und Bürger der Schwyzerischen Demokratischen Republik, in der er die Erfolge unserer Republik im Jahre 2014 nannte und lobte sowie auf die Ziele der SDR und der Welt für das neue Jahr 2015 aufmerksam machte.


An der Schwelle zu einem neuen Jahr, die wir wieder überschreiten werden, möchte ich unserer Hoffnung auf eine bessere Welt, ein sicheres Antica und eine noch stärkere Schwyzerische Demokratische Republik Ausdruck verleihen. Auf den verschiedensten Gebieten unserer sozialistischen Gesellschaft wollen wir zum Wohle des Volkes weitere Fortschritte erreichen. Die Stärkung der sozialistischen Gesellschaft in unserem Land wird zweifelsohne der Sehnsucht der gesamten Menschheit nach Frieden und Verständigung ein linderndes Mittel sein. Frieden und Sozialismus sind zwei Begriffe, die im gleichen Atemzug genannt werden müssen. Den erfolgreichen Kampf gegen Diskriminierung, Rassismus, Kolonialismus, Ausbeutung und Militarismus fortzusetzen, wird auch im neuen Jahr die oberste Aufgabe der Regierung und des Volkes unseres Landes sein. In diesem Sinne wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern der Schwyzerischen Demokratischen Republik für das neue Jahr 2015 Gesundheit, Wohlergehen und Erfolg.

Wir blicken auf ein ereignisreiches Jahr, welches von viel Arbeit und hartem Kampf erfüllt ist, zurück. Selten zuvor hat sich die Menschheit geopolitisch in einer solch aussichtslosen Sackgasse voller Pöbeleien und außenpolitischer Unreife befunden. Die Komplizierung der internationalen Lage durch die Polkrise führt zu einer neuen Runde des Wettrüstens, in die auch die sozialistischen Staaten der Erde hineingezogen werden sollen. Die Erhöhung der Gefahr eines nuklearen Weltkrieges beschäftigt heute Millionen und aber Millionen, während sich die überwiegende Mehrheit der Verantwortlichen für die instabile geopolitische Situation nicht verantwortlich fühlt oder verantwortlich fühlen will. Die Welt hat mit dem Beginn eines neuen Jahres die Chance die Streitigkeiten beiseite zu legen und auf einer sachlichen Basis für eine Einigung zu kämpfen, das möge sowohl für die Polkrise als auch für andere Konflikte in Antica und der Welt gelten, die unsere Völker beschäftigen. Über die Möglichkeit, dass sich die Krisen und Konflikte verschärfen und an Boden gewinnen, möchten wir an diesen Tagen nicht einmal denken. Die Stärke des Sozialismus, die konstruktiven Vorschläge der Schwyzerischen Demokratischen Republik, das gemeinsame Handeln aller, die den Frieden aufrichtig wollen, sind im kommenden Jahr von entscheidender Bedeutung. Mit den Erfahrungen aus dem Jahre 2014 werden die Friedenskräfte imstande sein, ihren Kampf noch wirksamer zu führen. Davon bin ich fest überzeugt.

Wir alle empfinden vor allem in den heutigen Tagen, dass die SDR ihre stabile und dynamische Entwicklung zuverlässig fortsetzen konnte. Die Beschlüsse des Parteitages der SEP, insbesondere die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik, wurden mit positiven Ergebnissen weiter verwirklicht. Für dies alles war die kollektive Arbeit unserer Bürgerinnen und Bürger, die gegenseitige Unterstützung und der direkte Austausch zwischen den Betrieben und Genossenschaften ein starker Impuls. Guten Gewissens können wir feststellen, dass unser Staat der Arbeiter und Bauern, brüderlich verbunden mit den anderen Ländern des sozialistischen Internationalismus, seiner Verantwortung als ein Eckpfeiler des Friedens und des Sozialismus in Antica gerecht geworden ist. Ausschlaggebend waren die hervorragenden Leistungen, die überall in unserem Lande zur Stärkung und zum Schutz der SDR vollbracht wurden. Dafür möchte ich der Arbeiterklasse, den Genossenschaftsbauern, allen Werktätigen, an welchem Platz auch immer sie ihr Bestes gaben, von ganzem Herzen den Dank unserer Partei und Regierung aussprechen.

Unsere Wirtschaft ist 2014 kontinuierlich gewachsen und hat hierbei die wirklich hoch angesetzten planmäßigen Steigerungsraten eingehalten, ja teilweise mit gigantischen Prozentpunkten überboten. Am deutlichsten zeigt sich das am Zuwachs des produzierten Nationaleinkommens, der jetzt in offizieller Endermittlung 4,9 Prozent beträgt. Das spricht schon vom kräftigen Pulsschlag unserer Ökonomie. Positive Ergebnisse bestimmen die verschiedensten Seiten des Wirtschaftslebens. So stieg die industrielle Warenproduktion um sechs Prozent, während gleichzeitig der spezifische Verbrauch an wichtigen Energie- und Rohstoffen um fünf Prozent gesenkt wurde. Die Nettoproduktion konnte um 8,2 Prozent, die Arbeitsproduktivität um 6,5 Prozent erhöht werden. Was die Außenwirtschaft angeht, so haben wir unsere Exportverpflichtungen gegenüber unseren Partnern gewissenhaft erfüllt und sind jetzt im direkten und ständigen Gespräch mit potenziellen neuen Partnern, darunter Andro. Mit anderen nichtsozialistischen Staaten wurde ein milliardenhohes Plussaldo erzielt.

Die Landwirtschaft der SDR entwickelt sich auch weiterhin zu einem Garant der Versorgung des Volkes und unserer erfolgreichen Außenwirtschaft. 2014 gelang es uns, zum zweiten Male von den Feldern der SDR über 15 Millionen Tonnen Getreide zu ernten. Anderen Kulturen, die unter den Futterpflanzen der Viehwirtschaft einen wichtigen Platz einnehmen, bekam der heiße Sommer weniger. Doch gerade angesichts der widrigen Umstände vollbrachten die Genossenschaftsbauern bedeutende Leistungen, um die Versorgung unserer Bevölkerung zu sichern. Es gelang auch, auf dem Lande ein wichtiger Schritt, um das Verhältnis von Aufwand und Ergebnis günstiger zu gestalten.

Diese erfreulichen Neuigkeiten aus unserer sozialistischen Wirtschaft des friedlichen Wettbewerbs und der sozialen Sicherung aller Menschen auf schwyzerischem Boden haben natürlich zu weiteren Verbesserungen der Arbeits- und Lebensbedingungen geführt. Alle Lohnklassen in den innenministerialen Betrieben sind mit Wirkung zum Neujahrstag 2015 um je mindestens fünfzig Mark der SDR reicher vergütet, Tausende neue Wohnungen wurden errichtet, aber Tausende Wohnungen wurden saniert und dem werktätigen Volk übergeben. Dem 2025-Ziel, dem Ende des Wohnungsbauprogramms, kamen wir im Jahr 2014 mit noch größeren Schritten weiter näher. Allein mit der Einweihung des Neubaugebietes Martinsthaler Heide haben wir für 25.000 Menschen neue Wohnungen in bester Lage und mit bester Versorgung geschaffen. Die Konsumgüterproduktion wurde erhöht, wobei hier noch größere Anstrengungen nötig sind. Die Volksbildung wurde durch die Erstellung neuer, an die Zeit angepasster Lehrpläne verbessert und innovativer gestaltet.


Wie krass sich unser System von dem es krisenhaften Kapitalismus absetzt, erkennt man, wenn man die Zahlen aus dem nichtsozialistischen Ausland analysiert. Während in unserer sozialistischen Gesellschaft die wachsende Arbeitsproduktivität ein solider Boden für soziale Sicherheit ist, sind kapitalistische Staaten weit entfernt davon, die Massenarbeitslosigkeit zu beseitigen. Der Elend auf den Straßen dieser Länder, der immer größer werdende Verlust an Verständnis für sozial Schwächere und das Duckmäusertum ihrer Führer, die die soziale Ungerechtigkeit nicht bekämpfen sondern lenken, sorgen an diesen Orten für Proteste und Konflikte.

Unsere Republik wird im neuen Jahr ihren wirtschaftlichen Aufstieg fortsetzen. Im Plan 2015 sind die Maßstäbe und Aufgaben formuliert, die sich aus den nächsten Schritten der Verwirklichung unserer ökonomischen Strategie herleiten. „Durch neue Technologie und neue Produkte zu höherer Effektivität"— dieser Ausspruch besagt, dass unser Wirtschaftswachstum künftig in noch stärkerem Maße von modernster Wissenschaft und Technik getragen sein wird. Das ist eine Herausforderung an Qualifikation, Erfindergeist und Ingenieurwissen, die bei uns keine geringe Tradition haben. Dass sie mit viel Optimismus und Initiative angenommen wird, zeigen bereits die Wettbewerbsverpflichtungen der Kollektive zahlreicher Betriebe und Kombinate.

Auf der Tagesordnung der Weltpolitik müssen im neuen Jahr nun noch dringlicher die Begrenzung und Reduzierung der Rüstungen, besonders der atomaren, nach dem Prinzip der Gleichheit und der gleichen Sicherheit, stehen. Die Vorschläge unserer Regierung bieten eine tragfähige Basis für gangbare Schritte, die dazu führen, dass der Frieden nicht durch immer neue Waffensysteme ständig mehr gefährdet, sondern durch deren Verringerung stabilisiert wird. Als besonders dringend erweist sich der Abschluss eines Vertrages zwischen dem Westen und ihren Gegnern über den gegenseitigen Verzicht auf die Annektierung des Nordpols und eines Vertrages zur gemeinsamen Wahrung des Friedens am Nordpol, zum Schutze der dortigen Flora und Fauna. Das Ende militärischer Gewalt und die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen müssen Ziele im neuen Jahr werden. Wir sind und bleiben konsequente Verfechter der friedlichen Koexistenz, der Rückkehr zur Entspannung, der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit. Dementsprechend halten wir es für notwendig, dass der ernsthafte Schaden, den die Polkrise und die Bildung von Militärbündnissen verursacht haben, möglichst begrenzt wird.

Mit 2015 erwartet uns ein Jahr vielseitiger Aufgaben und neuer Bewährungsproben im Kampf für Frieden und Sozialismus. Seine besondere Prägung erhält es durch den 80. Jahrestag der Schwyzerischen Demokratischen Republik. Erneut manifestieren wird sich die Verbundenheit der Bürger unseres Landes mit ihrem sozialistischen Staat, ihr unerschütterliches Vertrauen zur Politik von Partei und Regierung, die feste Einheit von Partei und Volk. Darin liegt ein entscheidender Quell unserer Kraft. Sie ermöglicht es, gerade auch in stürmisch bewegter Zeit mit Zuversicht voranzuschreiten und vor den wachsenden Anforderungen zu bestehen.

Alles zum Wohle des Volkes. Auch 2015 werden wir diesen Leitgedanken der Beschlüsse unserer SEP-Parteitage gemeinsam und erfolgreich verwirklichen.

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Freitag, 10. Juli 2015, 00:46

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III. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei hat Arbeit aufgenommen
Generalsekretär Erich Bonecker erstattete Bericht über Tätigkeiten des Zentralkomitees


Das höchste Forum unserer Partei begann seine Beratungen im Roten Palast in Martinsthal / Leitung des Parteitages übernimmt Minister Kurt Talck-Kelwinski / Stürmische Begrüßung für die ausländischen Gäste / Bericht des Zentralkomitees von den Delegierten begeistert aufgenommen / Erich Bonecker: Was der II. Parteitag beschloss, ist Wirklichkeit.

Martinsthal (ASN). Nach der Konstituierung des Parteitages und der Verabschiedung der Tagesordnung gab Kurt Talck-Kelwinski dem Generalsekretär des Zentralkomitees Erich Bonecker das Wort zum Bericht des Zentralkomitees an den III. Parteitag. Es erhoben sich alle Delegierten und Gäste von ihren Plätzen und brachten Hochrufe auf die marxistische Führung unserer Partei, das Zentralkomitee und seinen Generalsekretären Erich Bonecker.



"Liebe Genossinnen und Genossen, Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste! Wie bisher arbeitete unsere Sozialistische Einheitspartei auch nach dem II. Parteitag an der Umsetzung ihrer Beschlüsse. Hinter uns liegen ein und halb Jahre, in denen die Arbeiterklasse, die Genossenschaftsbauern, die Intelligenz und alle anderen Werktätigen, Bürgerinnen und Bürger der Schwyzerischen Demokratischen Republik große schöpferische Leistungen vollbrachten. Wie bisher arbeitete jeder Bürger, jede Bürgerin unseres sozialistischen Vaterlandes daran, den Lebensstandard des Volkes und die Wirtschaftskraft der Republik im Sinne der Beschlüsse unserer staatlichen und parteilichen Organe zu wahren und zu stärken. Es waren wieder Wochen und Monate, in denen große Fortschritte der entwickelten sozialistischen Gesellschaft auf dem Boden der Schwyzerischen Demokratischen Republik festgestellt wurden. Die Ergebnisse unserer Innen- und Außenpolitik beweisen, dass unsere Partei und unser Staat die Willens- und Schaffenskraft dazu haben, die Beschlüsse unserer Parteitage umzusetzen. Was der II. Parteitag beschloss, ist Wirklichkeit. Mit Recht können wir sagen: Die Partei hat ihr Wort eingelöst, die Arbeit hat sich gelohnt.

Jetzt ist es an der Zeit, den Blick nach vorn zu richten und die weitere Zukunft unserer Partei und Republik zu prägen. Gestützt auf das Erreichte, wenden wir uns auf diesem Parteitag neuen Herausforderungen in der Innen-, Sozial-, Außen- und Verteidigungspolitik zu. Die Sozialistische Einheitspartei arbeitet weiterhin für das soziale, ökologische und ökonomische Wohl der Schwyzerischen Demokratischen Republik und seiner Bürgerinnen und Bürger. Im Zentrum der Politik unserer Partei steht die konsequente Verwirklichung der Hauptaufgabe, das materielle und kulturelle Lebensniveau des Volkes, auf der Grundlage eines hohen Entwicklungstempos der sozialistischen Produktion, zu erhöhen. Was anderswo durch kapitalistische und unsoziale Ausbeutung versucht wird, wird in unserer Republik durch die Optimierung des sozialistischen Wettbewerbs erreicht und durch die Steigerung der Effektivität, des wissenschaftlich-technischen Fortschritts und des Wachstums der Arbeitsproduktivität verwirklicht werden.

Dieser Parteitag, meine Genossinnen und Genossen, soll, außer der Eruierung und Festlegung unserer konkreten Schritte zur Erreichung dieser genannten Ziele, dazu dienen, die fruchtbare und sozialistisch-demokratische Volksaussprache über die Kernfragen der Entwicklung unserer Republik und des Lebens jedes Bürgers fortzusetzen. Dieser Parteitag soll in eindrucksvoller Weise die Effektivität und Zielbezogenheit der sozialistischen Demokratie demonstrieren. Am Echo, das wir zu jeder Tagung des Zentralkomitees oder des Parteitages erfahren, erkennen wir, dass das Vertrauensverhältnis zwischen der Sozialistischen Einheitspartei und dem ganzen Volk heute stärker denn je ist. Niemand wird in der Lage sein, es jemals zu stören. Partei und Volk sind eine Einheit. Sie gehören für immer zusammen.

Durch die Ideale der marxistischen Weltanschauung, die uns am Ende unserer Bestreben den Übergang zum Kommunismus verspricht, erfahren alle Bürgerinnen und Bürger der Schwyzerischen Demokratischen Republik ein gutes, gesichertes und frohes Leben. Wenn wir heute von den Früchten unseres sozialistischen Vaterlandes, unserer Arbeiter- und Bauernmacht profitieren, so schauen wir gleichzeitig mit größtem Mitleid und Bedauern auf jene, die die Früchte des Sozialismus nicht genießen können, sondern in jahrelangen Kämpfen um Arbeit, Brot und Wasser betteln müssen. Die hohen Lebensstandards und die soziale Gerechtigkeit in der Schwyzerischen Demokratischen Republik sowie das große Potential unserer hiesigen Demokratie und der Möglichkeiten jedes Einzelnen, am politischen Leben teilzuhaben, sind die bedeutendsten Gründe des großen und vertrauensvollen Bundes zwischen Partei und Volk.

Auch diesmal findet unser Parteitag in einer sehr bewegten Zeit statt. Redeten wir vor drei Jahren über die Krise in Salem und den Neokolonialismus des Kaiserreiches Dreibürgen, welches Millionen, gar Milliarden Menschen bedroht, so schauen wir heute nach Notschistan, jenem sozialistischen Land, welches durch die internationalen Klauen einiger Unruhestifter gestört wird. In diesen Tagen erkennen wir deutlich die Notwendigkeit einer starken sozialistischen Gemeinschaft in Antica und der Welt. Alle Kontinente und alle Regionen unserer Erde sollen von der Frieden schaffenden Politik des sozialistischen und kommunistischen Internationalismus profitieren und geschützt werden können. Die tiefgreifende Veränderung des internationalen Kräfteverhältnisses zugunsten des Sozialismus müssen durch den Zusammenschluss aller sozialistischen und kommunistischen Staaten und Parteien angestrebt werden. Die Stärke des sozialistischen Weltsystems, seine Stabilität und Dynamik werden in naher Zukunft die Garantie für den Frieden und den friedlichen Dialog auf unserer Erde sein.

Unsere konsequente Friedens- und Sicherheitspolitik wird fortgesetzt werden. Wir werden unsere Aufrufe an die Mächte dieser Welt fortsetzen, bis eine internationale Entspannung erreicht worden ist. Wissend und erkennend, dass es Länder gibt, die keine internationale Entspannung wünschen, dafür umso mehr Zwietracht sähen, werden wir unseren politischen Kampf für den permanenten Frieden auf Erden fortsetzen und stärken. Die Schwyzerische Demokratische Republik und die Sozialistische Einheitspartei wiederholen hiermit erneut ihren Aufruf, alle Nuklearwaffen dieser Welt zu vernichten und die Gefahr eines Nuklearkrieges damit vollständig und endgültig zu beenden. Ansonsten wird der Tag kommen, an dem immer mehr Staaten sich das Recht nehmen werden, diese abscheulichen Waffen zu besitzen und einzusetzen, sei es um anzugreifen oder sich zu verteidigen.

Mit Bestürzung haben wir in den vergangenen Wochen feststellen müssen, dass Staaten, die vorher verkündeten, auf inhumane Waffen und Kriegseinsätze zu verzichten, diese Verkündungen und Versprechen nicht mehr einhalten konnten oder wollen und sich von diesen verabschiedeten. Obwohl die Zukunft dieser Welt und ihrer Völker und Nationen davon abhängt, ob es uns gelingt, Kriege und kriegerische Konflikte für die Zukunft vollständig zu verhindern und unwahrscheinlich zu machen, fördern viele Staaten den Hass und das Unverständnis. Die Schwyzerische Demokratische Republik und die Sozialistische Einheitspartei rufen dazu auf, alle nötigen internationalen Organe zu schaffen, um die Staaten dieser Welt miteinander zu verknüpfen.

Bis dahin werden wir uns darum bemühen, den Bund zwischen den sozialistischen und kommunistischen Staaten und Einrichtungen der Welt zu verknüpfen. Mit dem Sozialistischen Bündnis für Freundschaft, Beistand und Zusammenarbeit und seiner Kommunistischen Internationalen hatten und haben wir die Chance, unseren Bruderbund zu verbessern und zu vergrößern. Sehr erfreulich sind die Nachrichten aus der Zedarischen Sozialistischen Volksrepublik, wo kürzlich Wahlen zum Präsidenten des Staates stattfanden und Genosse General Achmed al Assudi zum Partei- und Staatschef gewählt worden ist. Wir grüßen ihn mit aller Herzlichkeit und internationalistischer und kommunistischer Solidarität. Wir bedanken ihn für seinen Antrittsbesuch in der Schwyzerischen Demokratischen Republik und heißen ihn willkommen. Wir versprechen, den Bund zwischen der Schwyz und Zedarien weiter zu stärken und die Ansprüche der Zedarischen Sozialistischen Volksrepublik und das Wohl ihres Volkes weiter zu verteidigen.

Genossinnen und Genossen! In den vergangenen Monaten haben sich in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der SDR positive Wandlungen vollzogen. Die ökonomischen Direktiven unserer Parteiorgane wurden erfolgreich verwirklicht, Kennziffern wurden überboten. Unsere Partei, ihre kampferprobten Kader, die Arbeiterklasse, die Genossenschaftsbauern, die Intelligenz und die anderen Werktätigen arbeiteten und arbeiten mit hoher Zielstrebigkeit, großer Begeisterung und zunehmendem Wirkungsgrad daran, den ökonomischen Erfolg der Schwyzerischen Demokratischen Republik fortzusetzen und zu vergrößern. Versorgungsprobleme und bürokratische Schranken, die den Kampf für eine noch bessere Ökonomie unserer Republik erschweren, werden weiterhin beseitigt werden.

Wenn wir heute sagen, dass die Beschlüsse unseres Parteitages und der daraus folgenden Direktiven des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei verwirklicht und umgesetzt worden sind, dann sprechen viele Kennzahlen unserer Ökonomie dafür: Das Bruttoinlandsprodukt, wuchs in zwei Jahren um 7,1 Prozent auf 795.848.013.854 Mark der SDR an. Die industrielle Warenproduktion unserer Volkswirtschaft verzeichnete einen Zuwachs von mehr als neun Prozent und übertraf unsere Pläne um mehr als 17,9 Milliarden Mark. Dieser Anstieg beruht im Bereich der Industrieministerien zu neunzig Prozent auf der Erhöhung der Arbeitsproduktivität.

Die Leistungen von Wissenschaft und Technik für die weitere Stärkung der Schwyzerischen Demokratischen Republik sind beträchtlich angestiegen. Die Landwirtschaft setzte ihren Erfolg fort und produzierte drei Milliarden Eier, 600.000 Schlachtvieh und eine Tonne mehr Milch, als von uns vorgesehen waren. Das Produktionsergebnis unserer Landwirtschaft in den vergangenen zwei Jahren entspricht dem Zweifachen unserer landwirtschaftlichen Kraft zwischen den Jahren 1998 und 2001. Bis auf Zucker, einige Obst- und Gemüsesorten und einen Teil des Brotgetreides konnte die Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln voll aus der eigenen landwirtschaftlichen Produktion der Schwyzerischen Demokratischen Republik versorgt werden.

Die Bauproduktion wurde erheblich gestärkt und intensiviert. Unsere Republik braucht und baut neue Wohnungen für immer mehr Werktätige und ihre Familien. In allen Bezirken und Kreisen unserer SDR entstehen neue Stadtbezirke, Vororte, Städte und Dörfer. Der Lebensstandard in den neuen Siedlungen und Siedlungsgebieten wird erheblich erhöht, immer mehr Menschen profitieren von den neuen Wohnungen, die einen wichtigen Beitrag zu unserer Sozialpolitik und ökonomischen Kraft beitragen. Die Investitionen in der Volkswirtschaft versprechen neue Möglichkeiten für Mensch und Maschine. Es gilt, das Investitionsvolumen in den nächsten Jahren weiter zu erhöhen. Die sozialistischen Produktionsverhältnisse entwickelten sich weiter und sollen sich auch in Zukunft weiter entwickeln. Die Vorzüge des Sozialismus traten und treten bei uns besonders deutlich hervor. Die Schwyzerische Demokratische Republik konnte ihren Platz unter den ökonomisch stärksten entwickelten Industrieländern der Welt festigen.

Liebe Genossinnen und Genossen! Das Zentralkomitee schlägt diesem Parteitag vor, die Politik der Sozialistischen Einheitspartei zur Verwirklichung der Hauptaufgabe konsequent und unbeirrbar fortzusetzen. Im kommenden Abschnitt unserer Entwicklung werden noch höhere Anforderungen vor allem an die Steigerung der Arbeitsproduktivität und Effektivität gestellt werden, weshalb nach Betrachtung dieser Anforderungen ein neuer Plan erstellt und schlussendlich verwirklicht werden sollte. Wir wollen in den nächsten Jahren weiter hohe Wachstumszahlen erreichen und die ökonomische Kraft unseres Staates und damit die Lebensqualität des Volkes erhöhen. Wir sehen es als sehr wichtig an, in der gesamten politischen Arbeit die erreichten Erfolge und zugleich die geschaffenen neuen und besseren Möglichkeiten jedem einzelnen noch starker bewusst zu machen und mit kommunistischem Elan den Kampf für die erfolgreiche Lösung der künftigen Planaufgaben in Angriff zu nehmen. Das bedeutet, Umfang und Niveau, Effektivität und Qualität der Produktion beträchtlich zu erhöhen und als einheitliche Aufgabenstellung der gesellschaftlichen Arbeit zu verwirklichen.

Wir kennzeichnen im Programm unserer Partei die Gestaltung der sozialistischen Gegenwart und kommunistischen Zukunft unseres Volkes als einen Prozess tiefgreifender Wandlungen. Diese Wandlungen vollziehen sich auch auf geistig-kulturellem Gebiet. Ein wichtiger Teil des vollkommenen sozialistischen Lebens ist die Freiheit, sich intellektuell beschäftigen zu dürfen. Die geistig-kulturellen Interessen und Bedürfnisse der Werktätigen nehmen nicht nur zu, sondern gestalten sich auch vielseitiger. Wir lernen immer neue Züge sozialistischer Persönlichkeiten wieder. Es ist die Aufgabe unseres Bildungssystems, bewusste und tatkräftige Erbauer der neuen Welt des Sozialismus und Kommunismus zu erziehen und ihnen die geistig-kulturelle Fortbildung ihres Individuums zu ermöglichen. Ingenieure und Techniker, Konstrukteure und Technologen, Agronomen und Zootechniker tragen in enger Gemeinschaftsarbeit mit Arbeitern und Genossenschaftsbauern zur Stärke des Sozialismus in den Farben der SDR bei.

Die sozialistische Intelligenz in unserer Republik unterscheidet sich deutlich von jener Intelligenz in den kapitalistischen Ländern. In der Schwyzerischen Demokratischen Republik ist die für den Kapitalismus typische Kluft zwischen dem arbeitenden Volk und einer der Ausbeuterklasse angehörigen Schicht von Intellektuellen überwunden. Das hergestellte Bündnis zwischen Arbeitskraft und Intelligenz ist die Geheimwaffe unserer Republik. Dieses Bündnis ist stärker und fruchtbarer als jedes ausbeuterische und unsoziale Wirtschaftsbestreben. Dieses Bündnis ist Kraftquell für die Verwirklichung unserer großzügigen Ziele in Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Liebe Genossinnen und Genossen! Vor uns stehen große Aufgaben. Wir wollen und werden diese Aufgaben in Angriff nehmen, um die Schwyzerische Demokratische Republik zu gestalten und zu fördern, sie und ihr Volk zu stärken. Wir gedenken den Kampfgenossen, die in den vergangenen Jahrzehnten ihr Leben für die Sache ließen mussten und erkennen, dass auch die vor uns liegende Zeit eine intensive Zeit des Kampfes sein wird. Unser III. Parteitag wird neue und starke Impulse setzen für unser Werk des Sozialismus und Kommunismus.

Worte werden zur Tat werden. Es werden mal wieder Beschlüsse eines Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei verwirklicht werden, von Volk und Partei. Es lebe unser sozialistisches Vaterland, die Schwyzerische Demokratische Republik!

Es lebe die Völkerverständigung, die Friedensbewegung und die die Einheit und Geschlossenheit der internationalen sozialistischen und kommunistischen Arbeiterbewegung!

Es lebe Zedarische Sozialistische Volksrepublik! Es lebe die Sozialistische Bundesrepublik Severanien! Es lebe die Demokratische Volksrepublik Notschistan! Es lebe die Vereinigte Republik von Aurora! Es lebe die Demokratische Volksrepublik Xinhai!

Es lebe die revolutionäre Partei unseres Landes und Volkes, die Sozialistische Einheitspartei!"


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Freitag, 17. Januar 2020, 11:14

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Bonecker hält Ansprache im Sportpalast!
Martinsthal (ASN).
Der Vorsitzende des Staatsrates, Genosse Erich Bonecker hat gestern Abend in seiner Rede im Martinsthaler Sportpalast eine Wende angekündigt.
Man wolle nach den Entbehrungen der letzten Jahre nun wieder den Hauptaugenmerk auf eine starke Schwyz in der Weltpolitk setzen.
Es soll keine Entscheidung in der Welt ohne die Zustimmung der SDR getroffen werden so Bonecker.
Genosse Bonecker mahnte zum Zusammenhalt und zum gemeinsamen Kampf gegen die Feinde unserer Republik. Die Menschenmassen im Sportpalast jubelten dem Genossen Bonecker tatkräftig zu und signalisierten somit den Zusammenhalt zwischen Bevölkerung und Regierung.


Schlämmer wird Staatsrat für besondere Aufgaben!
Martinsthal (ASN).
Der Staatsrat der SDR hat mit Beschluss des getrigen Tages den Genossen Horst Schlämmer zum Staatsrat für besondere Aufgaben ernannt.
In dieser Funktion wird der Genosse Schlämmer die verschiedenen Minister, besonders den Minister des Auswärtigen Genosse Albrecht unterstützen.
Schlämmer erhielt kurz nach seiner Ernennung bereits diplomatische Post aus Pottyland die um einen entsprechenden Besuch gebeten haben.
Der Staatsrat hat diesem selbstverständlich zugestimmt.





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