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Fernsehen der SDR

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Sonntag, 25. Mai 2014, 20:25

Aktuelles Fernrohr (25.05.2014)


Guten Abend, meine Damen und Herren, zum Aktuellen Fernrohr! Hier zuerst die Übersicht über die heutigen Themen aus der SDR und der Welt:
  • Kämpferisch: Über 1.000.000 Menschen bei 1.Mai-Kundgebung in Martinsthal
  • Große Massen: Demonstrationen zum 1.Mai in allen Orten der SDR
  • Konstruktiver Besuch: Vertrag zwischen der SDR und dem Onak erarbeitet
  • Wiederwahl: Erich Bonecker auf 2.Tagung des ZK der SEP als Generalsekretär bestätigt
  • Reform: Verfassung der SDR wird laut SEP-Politbüro massiv geändert
  • Politbüro: 2.Tagung des ZK der SEP wählt neues Politbüro des Zentralkomitees

Aufmarsch von 1.000.000 in der Hauptstadt der Schwyzerischen Demokratischen Republik
Zum Kampftag der internationalen Arbeiterklasse haben sich mehr als 1.000.000 Bürgerinnen und Bürger der Hauptstadt der SDR zur traditionellen 1.Mai-Parade im Zentrum Martinsthals getroffen, die dieses Jahr 4,5 Stunden dauerte. Erich Bonecker und andere Mitglieder der Partei- und Staatsführung wurden auf der Tribüne mit herzlichem Applaus begrüßt. Nach dem Singen der Nationalhymne der Schwyzerischen Demokratischen Republik wurde die Veranstaltung mit dem beeindruckenden Schauspiel des Martinsthaler Jugendvereines für das Fahrradfahren begonnen. Mit einem kurzen Referat rief SEP-Kreisleiter von Martinsthal-Nord, Klaus-Franz Egener, das Volk der SDR dazu auf, den Frieden und Sozialismus zu schützen: »Wir haben das Glück, in einem Land zu leben, in dessen Mittelpunkt der Mensch und nicht das Kapital steht. Während weltweit Panzergeschosse auf dem Platze stehen, während weltweit Menschen sterben, Flaggen verbrannt werden, lebt das Volk der SDR in Frieden und sozialer Gerechtigkeit. Diese massive Maikundgebung demonstriert die Geschlossenheit und Zufriedenheit unserer Bürgerinnen und Bürger.« Neben großen Delegationen der Freien Sozialistischen Jugend, der Jungen Pioniere, der Nationalen Volksarmee und ihres Orchesters waren mehrere hundert Betriebe, Kombinate und Genossenschaften vertreten.

Maikundgebungen mit Millionen von Teilnehmern in allen Präfekturen und Orten der Republik
Stolz auf die SDR: Arbeit und Bildung für alle, ein Leben in sozialer Sicherheit, eine kinderfreundliche Familienpolitik und ein beispielloses Wohnungsbauprogramm! Dieser Stolz und die Entschlossenheit, den Frieden und Sozialismus in der SDR zu verteidigen, drängte Millionen Menschen in allen Präfekturen und Orten der Schwyzerischen Demokratischen Republik auf die Straßen. Sie bekundeten ihre Treue zu ihrem sozialistischen Vaterland. Im Demonstrationszug in Brinnshall mit rund 750.000 Teilnehmern fielen die Kombinate der dortigen Textil- und Bekleidungsindustrie auf. Der Leiter des SEB Textil Ernst Geiger, Heinrich Malkavic, lobte das Potenzial Brinnshalls als internationaler Wirtschaftsstandort. Auch den vielen Stromkraftwerken bei Brinnshall widmete man auch in diesem Jahr eine große Aufmerksamkeit. Weitere 300.000 Bürgerinnen und Bürger gingen in Marxstadt zur zentralen Maikundgebung und jubelten unter Anderem den marschierenden Einheiten der Volksmarine zu. 240.000 Menschen bekundeten in Saale ihre Treue zur Schwyzerischen Demokratischen Republik. In Staaken war der Anteil der teilnehmenden Menschen an der Bevölkerung besonders groß: 110.000 von 205.000 Bewohnern dieser landwirtschaftlich geprägten Stadt nahmen an der 1.Mai-Parade, bei der zum Teil auch neue Gerätschaften für eine bessere sozialistische Landwirtschaft vorgestellt wurden, teil. In Warmenüchte, wo 80.000 Menschen auf die Straßen gingen, präsentierten Werktätige des Touristikbereichs ihre Ziele für die nächsten Monate und lobten die hohen Standards der Hotels und Herbergen in der Schwyzerischen Demokratischen Republik sowie die Gastfreundschaft ihrer Bürgerinnen und Bürger. In Mittagsburg, einem Ort, der besonders nah zur Grenze zwischen der SDR und dem Kaiserreich Dreibürgen ist, gingen 10.000 Menschen zur Maikundgebung, bei der die Grenztruppen der SDR ihre Stärke präsentierten.

Exekutivabkommen zwischen der SDR und der Islamischen Republik Onak erarbeitet
Zur Stunde befindet sich Xasan Daahir Ismaaciil in Martinsthal, Hauptstadt der SDR, und verkündet zusammen mit Erich Bonecker, Generalsekretär der Sozialistischen Einheitspartei und Vorsitzender des Staatsrates der SDR, das erarbeitete Exekutivabkommen zwischen der Schwyzerischen Demokratischen Republik und der Islamischen Republik Onak. »Es ist mir eine große Freude und Ehre, hier gemeinsam mit den geschätzten Gastgebern der SDR das Exekutivabkommens zwischen unseren Nationen vorstellen zu können. Als Repräsentant eines von menschlichen Verlusten und Kriegszerstörungen geprägten Landes bin ich glücklich und dankbar, heute bei diesem wichtigen Schritt zum Ausbau der internationalen Beziehungen des Onak mitwirken zu können. Dieser Vertrag ist ein Beitrag für mehr Frieden, Stabilität und Wohlstand in der Welt«, sagte Xasan Daahir Ismaaciil auf der Pressekonferenz im Gebäude des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei. Das Präambel des erarbeiteten Exekutivabkommens: »Mit diesem Exekutivabkommen zwischen den Regierungen der Signarstaaten erklären beide Nationen eine friedliche und gemeinschaftliche Kooperation auf diplomatischem Wege einzugehen.«

Erich Bonecker als Generalsekretär der Sozialistischen Einheitspartei auf ZK-Tagung bestätigt
Die Zweite Tagung des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei vom 3.April hat wichtige Entscheidungen für die weitere Organisation und Ausrichtung der Partei- und Staatsführung der SDR getroffen. Vor seiner Bestätigung als Generalsekretär der Sozialistischen Einheitspartei hielt Erich Bonecker eine Rede: »Die Einheit aus Wirtschafts- und Sozialpolitik garantiert der SDR und anderen sozialistischen Staaten zum einen eine große Effektivität der Volkswirtschaft, die sich als Produktionshöchststände und Überproduktionen wiedergeben und zum anderen die uneingeschränkte soziale Sicherung der Bürger der SDR und somit ihre Zufriedenheit. Die staatlich festgelegten Mieten in der SDR gehören zu den kleinsten Mieten unserer Welt - und das trotz des Prestiges unseres Vaterlandes und seiner Lage im Herzen Anticas.« Bonecker bestätigte auch, dass die SDR aktiv an Diplomatie teilnimmt und sich auch bei internationalen Krisen engagiert: »Der außenpolitische Kurs der SDR hat sich als friedlich, sozialistisch und früchtetragend erwiesen. Wenn die SDR auch so scheinen mag, dass sie sich dem Thema Polkrise nicht nähert, so soll sich jeder sicher sein, dass im Hintergrund unter Ausschluss der Öffentlichkeit auch die Regierung der SDR und die Spitze unserer Partei dafür einsetzt, dass der Nordpol geschützt und der Frieden auf der Welt gewährleistet wird.« Ein klarer Aufruf an alle Länder dieser Welt, die Kriegsgefahr zu vermindern und sich den Friedensidealen des Sozialismus und der SDR anzuschließen: » Die Stimmung zur Polkrise ist angespannt. Die Ursachen für die Verschlechterung der Weltsituation sind eindeutig, Genossinnen und Genossen. Imperialistische Kreise des Kaiserreiches, Andros oder der Vereinigten Staaten versuchen, die Weltpolitik in ihrem Sinne zu manipulieren und zu frisieren. Diejenigen, die den Tod von Tausenden Menschen in Jerusalem zu verantworten haben, stürzen die Welt jetzt in einen Beinahe-Krieg um den Nordpol.« Später wurde Erich Bonecker als Generalsekretär der SEP einstimmig bestätigt.

Änderung der Verfassung der SDR werden Demokratie, Staatsaufbau und Lebensqualität optimieren
Erich Bonecker, Generalsekretär der SEP und Staatsratsvorsitzender der SDR, verkündete bei seiner Rede auf der 2.Tagung des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei, dass die Verfassung unserer Republik bald massiv geändert würde: »Das Politbüro des ZK der SEP hat sich dafür ausgesprochen, unsere Verfassung der Schwyzerischen Demokratischen Republik im Sinne der Ausführlichkeit und im Sinne der genaueren Beschreibung der Abläufe in unserem sozialistischen Vaterland grundlegend zu ändern und zu bearbeiten. Ein solcher Ausschuss, der aus interessierten Genossinnen und Genossen des ZK und des Politbüros des ZK bestehen wird, wird eingerichtet. Zur Bearbeitung der Verfassung schlage ich als Generalsekretär des ZK und Staatsratsvorsitzender der SDR unter anderem die Umbenennung der Präfekturen in Bezirke vor.« Der Vorschlag Erich Boneckers ist auf Zustimmung gestoßen: »Tatsächlich und so denke ich fest, ist unsere Verfassung in ihrer aktuellen Form nicht ausreichend ausformuliert. Sie passt zu einem solch großen und international wichtigen Staat wie die Schwyzerische Demokratische Republik nicht und hat zu viele Lücken, die im Staatsrecht zu Problemen führen können. Ich will deshalb mit meinem Redebeitrag betonen, dass wir uns in dem Gremium, das geschaffen wird, aktiv engagieren müssen, um unserer Republik eine bessere Verfassung zu schenken. Es geht um die Festsetzung der Grundlagen der SDR, um unsere Ökonomischen Grundlagen und um unsere Ökonomie der SDR, um die Rechte und Pflichten der Bürgerinnen und Bürger der SDR in der Sozialistischen Gemeinschaft, um Gewerkschaften, um die Besitzverhältnisse im Sozialismus der SDR und vor allem auch um den Staatlichen Aufbau der SDR: Volkskammer, Staatsrat, Ministerrat. Desweiteren geht es um unser Recht«, sagte Klaudia Mannwald, Mitglied des Politbüros des ZK, im weiteren Verlauf der Tagung.

Weitere Kurzmeldungen
Bei der 2.Tagung des Zentralkomitees der SEP wurde ein neues Politbüro gewählt. Die Mitglieder des Politbüros sind von nun an: Erich Bonecker, Walter Albrecht, Herbert Köhler, Klaudia Mannwald, Kurt Talck-Kelwinski, Gustav Goldberg, Albert Veskar, Horst Schlämmer und Patrick Schleinitz. ■ Die Vorbereitungen für den nächsten Kongress der Schriftsteller der SDR in Martinsthal laufen auf Hochtouren. ■ In Treburg soll im Spätsommer eine neue Straßenbahnlinie im Stadtzentrum in Betrieb genommen werden. ■ In der Demokratischen Union ist Helen Bont nicht als Unionskanzlerin bestätigt worden. Der neugewählte Massimiliano Napolitani (Sozialdemokrat) hat einen Besuch in der SDR angekündigt. ■ Die Gespräche auf der internationalen Konferenz in Bergen verlaufen schleppender als zunächst erwartet. ■ In Andro soll es in mehreren Gebieten Unruhen mit vielen Toten und Verletzten gegeben haben. Westliche Länder werfen der Föderalen Republik Menschenrechtsverletzungen vor. ■ Im Freistaat Fuchsen wird bald gewählt.

Zum Abschluss unserer Sendung die Wetteraussichten: Im Norden nachts kürzere Schauer bei milden 8 bis 14 Grad, im Süden ein uneingeschränkter Sternenhimmel bei 9 bis 16 Grad. Am Tag in der Präfektur Treburg größtenteils wolkig bei bis zu 20 Grad. Im Zentrum der SDR und in der Hauptstadt sehen wir die Sonne mehrmals: 19 bis 24 Grad. Der Süden genießt ebenfalls Temperaturen bis zu 24 Grad, Regenwahrscheinlichkeit sehr klein.

Meine Damen und Herren, das Aktuelle Fernrohr meldet sich wieder im 1.Programm um 23:10 Uhr. Im 2.Programm meldet sie sich um 21:30 Uhr. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend, auf Wiedersehen!

Winfried Behlemann

Freie Sozialistische Jugend!

Beiträge: 59

Wohnort: Martinsthal

Beruf: Politiker

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2

Montag, 26. Mai 2014, 15:23

Ich danke dem Fernsehen der SDR für die nachvollziehbar ausführliche Berichterstattung über den Auftritt der FSJ.
Winfried Behlemann
Erster Sekretär des Zentralrates der Freien Sozialistischen Jugend
Mitglied des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei

Avatar: Bundesarchiv, Bild 183-1983-0506-400 / CC-BY-SA

3

Montag, 26. Mai 2014, 15:24

Hat sich die - diesmal sehr ausführliche - Sendung angeschaut und freut sich über die sehr gute Berichterstattung zu den Maikundgebungen. Diesmal hat er aber nur vermisst, dass nicht alle Mitglieder der Partei- und Staatsführung, die an der Parade in Martinsthal teilgenommen haben, namentlich genannt wurden.
Wolfgang Meißer
»Demokratie ohne Sozialismus ist keine Demokratie!«

Avatar: Bundesarchiv, Bild 183-1984-0618-408 / CC-BY-SA

Patrick Schleinitz

Chef der Volksarmee

Beiträge: 410

Wohnort: Warmenüchte

Beruf: General der Volksarmee

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4

Montag, 26. Mai 2014, 15:26

Schleinitz hatte am Nachmittag im TV-Zentrum in Martinsthal angerufen und gesagt, er wünsche sich eine Erwähnung der Parade in Mittagsburg.
Patrick Schleinitz
Marschall der Schwyzerischen Demokratischen Republik


Walter Albrecht

Minister für Äußeres

Beiträge: 2 682

Wohnort: Brinnshall

Beruf: Politiker

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5

Montag, 26. Mai 2014, 15:26

Schaut sich die Sendung am Abend zuhause an.
Walter Albrecht
Staatsminister für Äußere Angelegenheiten
Generalsekretär der Kommunistischen Internationalen des M. V.
Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei

6

Montag, 26. Mai 2014, 15:30

Michael war den ganzen Tag im Krankenhaus, in dem er arbeitet, und damit beschäftigt, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Viele Kollegen gingen zur Maikundgebung in Landau, sie wollten keinen schlechten Eindruck bei der Leitung der Klinik machen. Völlig erschöpft und enttäuscht kommt Michael am Abend nach Hause und schaltet, nachdem er die ersten Beiträge des AF sieht, voller Wut den Fernseher aus.
Michael Zapfer
Bewohner von Landau

Avatarquelle: Bundesarchiv, Bild 183-55826-0001 / CC-BY-SA

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